Sprit sparen beim Autofahren
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Kurzstrecken vermeiden
Besonders viel Sprit verbraucht der Motor, wenn er kalt ist. Vor allem bei niedrigen Aussentemperaturen kann der Benzinverbrauch in der Aufwärmphase – also ungefähr während der ersten vier
Kilometer – bis zu 30 Liter pro 100 Kilometer betragen. Wer kurze Strecken zu Fuss, mit dem Velo oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegt, schont Portemonnaie und Umwelt und tut zudem
etwas für seine Gesundheit.
Reifendruck prüfen
Mit dem richtigen Reifendruck reduziert sich der Rollwiderstand. Ein Abweichen von bereits 0,2 bar vom optimalen Reifendruck erhöht den Benzinverbrauch um rund 1 Prozent. Deshalb sorgt man am
besten für jenen Reifendruck, der für eine volle Beladung empfohlen wird; die Komforteinbusse ist minim. Einige Reifenhersteller bieten auch spezielle kraftstoffsparende Reifen mit geringem
Rollwiderstand an.
Ballast vermeiden
Ob während des ganzen Jahres die Schneeketten herumgefahren werden oder sich wochenlang das Altpapier im Kofferraum stapelt – jedes zusätzliche Kilo benötigt Benzin. Es lohnt sich, das Auto
regelmässig zu entrümpeln. Selbst unbeladene Gepäckträger beeinflussen den Spritverbrauch – vor allem auf der Autobahn. Wer unnötigen Ballast vermeidet, fährt sparsamer und
umweltfreundlicher.
Spritfresser sparsam einsetzen
Spritfresser wie Klimaanlage und Sitzheizung sollte man mit Bedacht einsetzen. Vor allem die Klimaanlage muss im Sommer eine enorme Leistung vollbringen. Allein um die Temperatur zu halten,
steigt der Benzinverbrauch um bis zu zwei Liter pro 100 km an – vor allem bei tiefen Geschwindigkeiten. Besser ist: Das Auto lüften, eine erste kurze Strecke mit geöffneten Fenstern fahren und
erst dann die Klimaanlage anschalten. Im Winter Sitz- und Scheibenheizung abschalten, sobald sie ihre Aufgabe erfüllt haben.
Schnell schalten
Je höher der Gang, desto sparsamer ist man unterwegs. Wer schnell schaltet und die Gänge nicht ausfährt, benötigt weniger Sprit. Tipp: Den 1. Gang nur zum Anrollen verwenden. Je nach
Fahrsituation kann man sogar einen Gang überspringen – das schadet dem Auto ebenso wenig, wie niedrigtouriges Fahren. Faustregel: Tempo 30 im 3. Gang, Tempo 40 im 4. Gang und ab Tempo 50 im 5.
Gang fahren.
Vorausschauend fahren
Ganz wichtig ist, stets genügend Abstand zum Vordermann einzuhalten. So kann man kurzfristige Temposchwankungen ausgleichen, indem man den Fuss vom Gas nimmt. Bremsen und Beschleunigen kostet
dagegen Sprit. Tipp: Ist ein Hindernis – z. B. eine Ampel – in Sicht, den Fuss vom Gas nehmen und den Wagen rollen lassen. Erst die Kupplung drücken, wenn der Wagen zu langsam wird. Bei einer
Standzeit von mehr als 20 Sekunden lohnt es sich übrigens, den Motor abzuschalten. Wer beispielsweise drei Minuten vor einem Bahnübergang mit laufendem Motor wartet, verbraucht so viel Benzin wie
beim Fahren eines Kilometers mit Tempo 50.
Konstant fahren
Ab Tempo 100 steigt der Benzinverbrauch überproportional. Eine gemässigte und vor allem eine konstante Geschwindigkeit bringt einen sparsamer (und in der Regel genauso schnell) zum Ziel, als
ständiges Gasgeben und Bremsen. Konstant Fahren schont nicht nur Reifen und Bremsen, sondern auch Nerven und Umwelt.
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